St.Andrews

Ruine der Kathedrale von St. Andrews - Bild Nr. 201207054598
Westportal der Kathedrale von St. Andrews – Bild Nr. 201207054598

St.Andrews/Schottland – Es ist schon ein leicht gruseliger Anblick, wenn man sich der Ruine der Kathedrale von St. Andrews nähert und auf einmal die hoch aufragenden Überreste des Ostchores, die wie ein gehörnte Ungeheuer aussehen, aus dem Nebel heraus vor einem stehen.

Auf dem oberen Bild fällt der Blick durch das Westportal durch das ehemalige Hauptschiff der Kirche hindurch auf den Ostchor. Wenn man bedenkt dass dieser fast völlig im Nebel verschwindet, wird die Größe dieses einst mächtigen Gottehauses bewusst. Beim unteren Bild fällt der Blick von außen auf die Überreste des Ostchores.

Ruine der Kathedrale von St. Andrews - Bild Nr. 201207054613
Ostchor der Kathedrale von St. Andrews – Bild Nr. 201207054613

Die Kleinstadt St. Andrews (ca. 17.000 Einwohner) liegt an der Ostküste in der Grafschaft Fife. Die Stadt geht auf eine keltische Gründung zurück und wurde im Jahr 908 Bischofssitz. Die Kathedrale wurde in der Zeit von 1160 bis 1326 erbaut. Zur Zeit der Reformation im 16. Jahrhundert wurde sie von Anhängern des Reformators John Knox (1514-1572) zerstört. Seitdem ist die mächtige Ruine mit dem umgebenden Friedhof das von weitem sichtbare Wahrzeichen der Stadt.

Mag die Ruine der Kathedrale auch etwas bedrohlich wirken, so ist doch die heutige Universitätsstadt quirlig und lebendig, und es fällt auf, wenn man durch die Straßen geht, dass ungefähr ein Drittel der Bevölkerung Studenten der bekannten Eliteuniversität sind. Außerdem ist St. Andrews die Heimat des Golfsports, dessen Erfolgsgeschichte hier ihren Anfang nahm.

9 Kommentare

  1. Und wie quirlig St. Andrews ist.
    Deine Aufnahmen gefallen mir sehr. Besonders das erste Foto hat eine tolle Wirkung.
    Liebe Grüße und hab ein schönes WE,
    Thea

    1. Hallo Klaus,
      ich sehe schon, der Ruf eines „Blauer-Himmel-Fotograf“ verfolgt mich schon bis hierher. :mrgreen: Aber wie Du siehst, weiß ich auch aus Nebel noch etwas zu machen, obwohl mir dort blauer Himmel auch lieber gewesen wäre.

      Und nun brauchst Du eine Aufmunterung? Wie wär’s damit: „Es ist Wochenende!“ 😀

      LG, Georg

  2. Hier passt der Nebel deutlich besser als blauer Himmel – tolle Fotos, ich mag es ja so „düster-gruselig“ 😉 Mein Favorit ist das zweite Foto mit den Grabsteinen vor der Ruine.
    LG , Netty

    1. Das ist wohl wahr: Bei diesem Motiv passt der Nebel einfach. Bei den übrigen möglichen Motiven dort hätte ich mir aber eher Sonne gewünscht. Man bedenke, diese Bilder sind im ‚Hochsommer‘ entstanden. Ruinen und Gräber im Nebel… – Das passt natürlich perfekt zusammen. 😉

      LG,Georg

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